Dauerstreit um Bildschirmzeit
Wie können Kinder und Jugendliche Computerspiele nutzen, ohne dass Konflikte oder problematische Spielgewohnheiten entstehen? Dieser Ratgeber zeigt, wie Eltern Gaming verstehen und gesund begleiten können.
Computerspiele gehören für viele Kinder und Jugendliche selbstverständlich zum Alltag. Gleichzeitig sorgt das Thema Bildschirmzeit in Familien häufig für Diskussionen. In „Zocken, aber gesund! – Wie Eltern ihre Kinder beim Spielen an PC, Konsole und Handy gut und stressfrei begleiten können“ zeigt der Psychiater Alok Kanojia, wie Gaming aus psychologischer Perspektive verstanden werden kann. Das im Goldmann Verlag erschienene Buch verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit alltagsnahen Beispielen und erklärt, weshalb Games eine so starke Anziehungskraft besitzen.
Statt Verbote oder starre Zeitregeln in den Mittelpunkt zu stellen, wird ein differenzierter Blick auf Motivation, Bedürfnisse und soziale Aspekte des Spielens vermittelt. Eltern erhalten konkrete Hinweise, wie Gespräche über Gaming gelingen, wie Konflikte reduziert werden können und welche Strukturen Kindern helfen, einen ausgewogenen Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln.
Für Fachpersonen in der Präventions- und Bildungsarbeit liefert das Buch hilfreiche Einblicke in die Lebenswelt junger Gamer. Es zeigt, wie Medienkompetenz gefördert und ein gesunder Umgang mit digitalen Spielen unterstützt werden kann – sowohl in der Familie als auch in pädagogischen Kontexten.
Alle Aargauerinnen und Aargauer können dieses Medium über mediothek.ch kostenlos ausleihen.