In der Suchtprävention Aargau arbeiten wir häufig lösungsorientiert. Wir legen den Fokus nicht auf das Problem, sondern auf die Lösung. Manchmal ist das schwierig zu vermitteln. Geschichten und Beispiele können da helfen, auch Bilderbücher. In Antons Albtraum und der Punkt habe ich bereits zwei Beispiele beschrieben. Nun möchte ich ein weiteres Beispiel vorstellen. Der traurige Alex.

Die Geschichte erklärt den No Blame Approach, eine Mobbing Intervention. Die Intervention sucht nach Lösungen und nicht nach Schuldigen. Beim Vorgehen gibt es drei Prinzipien

  • kein Versprechen, dass Alles gut wird. Aber ein Versprechen, dass man sich für eine Veränderung einsetzt.
  • keine Schuldzuweisungen, sondern die Frage nach Beiträgen, die zu einer Veränderung führen
  • keine Diskussion der Vergangenheit, sondern die Gestaltung einer erwünschten Zukunft

Die Intervention befolgt drei Schritte

  • Gespräch mit dem Opfer
  • Gespräch mit der Unterstützungsgruppe
  • Nachgespräche

Mobbing und die Intervention wird am Beispiel vom kleinen Fuchs Alex eindrücklich und einleuchtend erklärt. Die Geschichte kann gut auch in Klassen des ersten Zyklus erzählt und bearbeitet werden. Für Lehrpersonen, Schulsozialarbeitende und Eltern gibt es in unserer Mediothek selbstverständlich auch weiteres Grundlagenmaterial zur Intervention.

Mark Bachofen, immer noch froh, dass es Bilderbücher gibt