Tim Rohr

Zeit für eine Veränderung

Neues Jahr, neue Herausforderungen: Seit fünf Jahren bin ich Teil der Suchtprävention Aargau. Ein guter Moment, um innezuhalten, Danke zu sagen – der Suchthilfe ags für das Vertrauen und die zusätzliche Ferienwoche 😉 – und gleichzeitig den Blick nach vorne zu richten.

Es ist Zeit, den eigenen Horizont zu erweitern und einen zusätzlichen Weg einzuschlagen.

Keine Sorge: Ich kündige nicht. Ganz im Gegenteil.

Als ich meine Stelle antrat, gehörte unter anderem der Auftrag dazu, die Prävention von exzessivem Geldspiel im Kanton Aargau weiterzuentwickeln. Schon bald hat mich das Thema Verhaltenssüchte besonders gepackt. Ich habe viel gelesen, konzipiert, diskutiert, Projekte angerissen und einige davon auch erfolgreich umgesetzt.

Dabei bin ich immer wieder auf dieselbe Diskrepanz gestossen: Geldspielsucht ist in der breiten Bevölkerung nach wie vor wenig bedacht. Geldspiele werden oft als harmlos, unterhaltsam oder sogar gesellschaftlich akzeptiert wahrgenommen. Ein kleiner Sidefact am Rande, den man sich ruhig merken darf: Das Casino gewinnt schlussendlich immer!

Mein beruflicher Weg geht nun zweispurig weiter. Neben meiner präventiven Arbeit darf ich mich neu auch im Beratungsbereich weiterentwickeln. An einem Tag pro Woche arbeite ich neu auf der Suchtberatungsstelle in Aarau und berate Menschen mit problematischem oder suchtartigem Geldspielverhalten.

(Ich habe nun auch 2 Fotos – wie man sieht werde auch ich älter):

https://suchtpraevention-aargau.ch/team/

https://www.suchtberatung-ags.ch/kontakt/aarau/

Die ersten Eindrücke aus der Praxis waren intensiv, lehrreich und bestärkend. Ich bin gespannt auf die kommenden Beratungsgespräche und darauf, mein Fachwissen aus der Prävention direkt in die Arbeit mit Betroffenen einfliessen zu lassen und umgekehrt die Erfahrungen aus der Beratung wieder in präventive Angebote zurückzutragen.

Mein Ziel ist es, beide Tätigkeitsfelder sinnvoll miteinander zu verbinden, sodass ich persönlich, aber auch die Stiftung nachhaltig davon profitieren kann. Ich freue mich auf die nächsten Schritte  und auf weitere (ich würde mal sagen mindestens fünf) Jahre engagierte Arbeit im Bereich Geldspielprävention und -beratung.

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