Wie Denkmuster Frauen prägen
Wie prägen gesellschaftliche Erwartungen unser Verständnis von Weiblichkeit? Lisa Hoffmann beleuchtet Denkmuster rund um Geburt, Mutterschaft und Sexualität und zeigt, wie individuelle Erfahrungen mit gesellschaftlichen und strukturellen Bedingungen zusammenhängen.
Mit «Female Mindsets. Wie Denkmuster Weiblichkeit formen – über Geburt, Sexualität und die Macht der Erwartungen» richtet Lisa Hoffmann den Blick auf Vorstellungen, die unser Denken über Frauen oft unbemerkt beeinflussen. Das 2025 im Verlag W. Kohlhammer erschienene Sachbuch verbindet psychologische Forschung mit einer feministischen Perspektive und persönlichen Einblicken.
Im Zentrum stehen Lebensbereiche, in denen gesellschaftliche Erwartungen besonders wirksam werden: Geburt, der Übergang zur Mutterschaft und weibliche Sexualität. Hoffmann fragt beispielsweise, weshalb nach einer Geburt bestimmte Vorstellungen vom «richtigen» Erleben und Funktionieren bestehen und wie daraus Schuldgefühle entstehen können. Gleichzeitig richtet sie den Blick auf strukturelle Bedingungen in Gesundheitswesen und Wissenschaft.
Fachpersonen aus Prävention, Beratung und Bildung unterstützt das Buch dabei, vermeintlich selbstverständliche Rollenbilder zu erkennen und Erfahrungen nicht vorschnell als rein individuelle Probleme einzuordnen. Damit liefert die Auseinandersetzung mit Female Mindsets wertvolle Impulse für gendersensible Prävention.
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