Unsichtbare Kinder sichtbar machen
Rund 100’000 Kinder leben in der Schweiz mit einem Vater oder einer Mutter, welche einen riskanten Konsum von Alkohol oder anderen Substanzen hat. Diese Kinder bleiben oft lange unsichtbar. Die dokumentarische Filmreihe «Unsichtbar» zeigt ihre Lebensrealität, ihre Belastungen und Wege zu ihrer Unterstützung – ein eindrückliches Bildungsmedium zur Sensibilisierung.
Mit der Filmreihe „Unsichtbar – Eine Filmreihe über Kinder mit psychisch- und suchtkranken Eltern“ liegt hier eine eindringliche dokumentarische Arbeit vor, die eine häufig übersehene Lebensrealität sichtbar macht. In mehreren Kurzfilmen erzählen junge Menschen offen von ihrem Alltag in Familien, in denen psychische Erkrankungen oder Sucht den Alltag prägen. Sie berichten von Schuldgefühlen, Scham, Unsicherheit und Loyalitätskonflikten – aber auch von Momenten der Unterstützung, von hilfreichen Bezugspersonen und von Wegen, mit belastenden Erfahrungen umzugehen.
Ergänzt werden die persönlichen Geschichten durch fachliche Einschätzungen und Einblicke in Unterstützungsangebote, etwa Jugendgruppen, Beratungsstellen oder schulische Hilfen. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Bild der Situation von Kindern aus sucht- oder psychisch belasteten Familien.
Für Fachpersonen in Schule, Sozialarbeit, Prävention oder Beratung bietet die Filmreihe einen authentischen Zugang zur Lebenswelt betroffener Kinder und Jugendlicher. Die persönlichen Perspektiven fördern Verständnis und eröffnen Gesprächsanlässe zu Themen wie familiäre Belastung, Hilfesuche und Resilienz. Damit eignet sich die Produktion sowohl für Bildungssettings als auch für Fortbildungen oder sensibilisierende Veranstaltungen im Präventionsbereich.
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