Tschau Sepp

Blog Tschau Sepp

Wir treffen uns einmal im Monat. Väter aus Syrien und Äthiopien und ich als Fachperson Prävention und Vater. Das ist der interkulturelle Treffpunkt für Väter in Suhr.

Im letzten Treff kam das Thema auf, wie man als Vater damit umgeht, dass viele Wünsche der Kinder aufgrund des mangelnden Geldes nicht erfüllt werden können. Da habe ich beschlossen den Vätern beim nächsten Termin Tschau Sepp beizubringen. 

Gesagt, getan. Wir haben viel gelacht, haben uns geärgert, haben diskutiert und es ist Gemeinschaft entstanden. Da wir eine Rangliste erstellt haben, wurde gerechnet und geschrieben (es ist auch immer wieder Thema, wie sie ihre Kinder in der Schule unterstützen können).

Im Austausch über das Spiel wurde den Vätern und auch mir wieder bewusst, wie wichtig es für die Kinder ist, gemeinsam Zeit zu verbringen. Und spielen ist eine gute Möglichkeit dies zu tun. Natürlich können damit all die Wünsche der Kinder, die mit finanziellen Mitteln zu tun haben, nicht erfüllt werden. Das ist so und kann kurzfristig von den Vätern auch nicht geändert werden. Und gerade deshalb ist es nützlich, auf die Dinge zu fokussieren, die möglich und für die Kinder wichtig sind:

  • den Vater spüren
  • in Beziehung sein
  • gegen den Vater gewinnen / verlieren
  • gemeinsam lachen
  • sich wahrgenommen fühlen
  • usw
Alle haben zum Schluss ein Kartenset erhalten, mit dem Auftrag, den Kindern Tschau Sepp beizubringen. Ich bin gespannt, was die Väter das nächste Mal erzählen.
 

Mark Bachofen, Bereichsleiter, hat mit seiner Tochter auch wieder Tschau Sepp gespielt (und verloren)

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Ein Gedanke zu „Tschau Sepp“

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