Traumasensibel unterrichten

Traumatisierte Kinder und Jugendliche im Unterricht traumasensibel begleiten: Der Praxisleitfaden vermittelt Grundlagen der Traumapädagogik und zeigt anhand schulischer Fallbeispiele, wie Beziehungsgestaltung, Klassenführung und Lernumgebungen unterstützend gestaltet werden können.

Traumatische Erfahrungen können sich im Klassenzimmer auf vielfältige Weise zeigen: beim Lernen, in Beziehungen, im Verhalten oder im Umgang mit Konflikten. «Traumatisierte Kinder und Jugendliche im Unterricht – Ein Praxisleitfaden für Lehrkräfte» von David Zimmermann, erschienen im Beltz Verlag, verbindet fachliche Grundlagen der Traumapädagogik mit konkreten Fragen aus dem Schulalltag.

Im Zentrum stehen Beziehungsgestaltung, Klassenführung, Lernumgebungen und das traumapädagogische Fallverstehen. Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Schulformen und aus der Arbeit mit jungen Geflüchteten verdeutlichen mögliche Vorgehensweisen und zeigen zugleich die Grenzen pädagogischer Unterstützung auf.

Die aktualisierte zweite Auflage erweitert den Blick auf gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Armut, Erfahrungen mit Rassismus und Ohnmachtsgefühle angesichts der Klimakrise werden als mögliche Belastungsfaktoren einbezogen. Damit bietet der Praxisleitfaden Lehrpersonen und weiteren Fachpersonen Orientierung für einen reflektierten, traumasensiblen Umgang mit Kindern und Jugendlichen und liefert wichtige Impulse für Prävention und Gesundheitsförderung im schulischen Umfeld.

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