Sicherheit im Gespräch gewinnen

Die HAND-Methode unterstützt Fachpersonen dabei, Jugendliche in belastenden Situationen frühzeitig wahrzunehmen und angemessen zu begleiten. Die Broschüre vermittelt konkrete Handlungsschritte für Beobachtung, Gesprächsführung und Vernetzung und stärkt damit die Früherkennung und Frühintervention im schulischen, sozialen und ausserschulischen Umfeld.

Mit der Broschüre «HAND-Methode – Hinschauen, Austauschen, Nachfragen, Dranbleiben» stellt die Plattform für Jugendliche GREA gemeinsam mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und dem Programm Voilà der SAJV ein kompaktes Praxismaterial für Fachpersonen bereit, die regelmässig mit Jugendlichen arbeiten. Im Mittelpunkt steht ein vierstufiges Vorgehen, das dabei hilft, erste Anzeichen von Belastungen oder Verletzlichkeit frühzeitig wahrzunehmen und angemessen darauf zu reagieren.

Die Methode zeigt auf, weshalb Jugendliche Unterstützung oft nicht aktiv einfordern und welche Rolle Bezugspersonen bei der Früherkennung übernehmen können. Beobachtungen werden systematisch eingeordnet, mit Kolleginnen und Kollegen reflektiert und durch wertschätzende Gespräche ergänzt. Abschliessend werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Jugendliche bei Bedarf an geeignete Fachstellen vermittelt oder begleitet werden können.

Für Schulen, Jugendarbeit, Berufsbildung sowie Beratungs- und Sozialbereiche bietet die Broschüre eine leicht verständliche Orientierungshilfe. Sie unterstützt Fachpersonen darin, Unsicherheiten abzubauen, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und präventiv zu handeln, bevor sich Schwierigkeiten verfestigen. Damit leistet sie einen wertvollen Beitrag zur Förderung der psychischen Gesundheit sowie zur Früherkennung und Frühintervention im Jugendbereich.

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