Männlichkeit als politische Strategie

Ein fundierter Einblick in politische Männlichkeitskonzepte und deren Einfluss auf gesellschaftliche Dynamiken, Radikalisierung und Geschlechterdiskurse.

Susanne Kaiser beleuchtet in Politische Männlichkeit – Wie Incels, Fundamentalisten und Autoritäre für das Patriarchat mobilmachen (Suhrkamp Verlag) die zunehmende politische Instrumentalisierung von Männlichkeitsbildern. Im Zentrum stehen digitale Räume wie die sogenannte „Mannosphäre“, in denen sich antifeministische Haltungen verbreiten und international vernetzen. Die Autorin zeigt auf, wie unterschiedliche Akteure – von Online-Communities bis hin zu politischen Bewegungen – ähnliche Narrative nutzen, um gesellschaftliche Veränderungen in Frage zu stellen.

Die Analyse unterstützt ein vertieftes Verständnis aktueller Geschlechterdiskurse und gesellschaftlicher Spannungen. Sie bietet damit eine sachliche Grundlage, um Dynamiken von Ausgrenzung, Polarisierung und digitaler Einflussnahme besser einordnen zu können.

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