Kinder bilden gegen Cybergrooming
Schutz vor Cybergrooming beginnt im Mittelstufenalter. Die Unterrichtsreihe von Internet-ABC bietet Lehrpersonen praxisnahes Material, um Kinder frühzeitig für Risiken im Netz zu sensibilisieren und sichere Handlungsstrategien im digitalen Alltag zu vermitteln.
Digitale Medien gehören für viele Kinder bereits in der Grundschule selbstverständlich zum Alltag. Damit wächst auch die Bedeutung von Prävention im Umgang mit Online-Kontakten. Die Unterrichtsreihe „Cybergrooming in der Grundschule (Unterrichtsreihe zur Prävention)“ von Internet-ABC e. V., herausgegeben in Zusammenarbeit mit Partnern wie dem Kinderschutzbund und der Landesanstalt für Medien NRW, greift dieses sensible Thema auf und überträgt es in eine kindgerechte Unterrichtspraxis. Im Zentrum steht eine erzählerische Rahmengeschichte rund um das Eichhörnchen Flizzy, das beim Online-Spielen auf ungewöhnliche Nachrichten und Kontakte stösst. Schritt für Schritt begleiten Schülerinnen und Schüler die Figur durch verschiedene Situationen im Netz. Dabei lernen sie, persönliche Informationen zu schützen, misstrauisch bei unangenehmen Anfragen zu reagieren und Hilfe bei Vertrauenspersonen zu suchen. Die Unterrichtseinheiten sind klar strukturiert und enthalten Arbeitsblätter, Gesprächsimpulse sowie Hinweise für Lehrpersonen. Ergänzende Materialien unterstützen die Einbindung von Eltern sowie den Umgang mit möglichen Verdachtsfällen. Für Fachpersonen der Präventions- und Medienbildungsarbeit bietet die Handreichung einen praxisnahen Zugang zu einem komplexen Thema. Sie zeigt, wie digitale Risiken altersgerecht thematisiert werden können und stärkt zugleich die Medien- und Handlungskompetenz von Kindern im Schulalltag. |
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