ADHS und Sucht besser verstehen
ADHS und Sucht hängen enger zusammen, als oft angenommen. Ein neuer Ratgeber richtet sich an Angehörige und Eltern, Fachpersonen aus Prävention, Beratung und Gesundheitsförderung und auch an Menschen mit ADHS. Er erklärt besondere Suchtrisiken, neurobiologische Zusammenhänge und zeigt Ansätze zur Prävention und Behandlung auf.
In «Suchtrisiko ADHS – Wenn das Gehirn nicht anders kann. Warum Betroffene besonders suchtgefährdet sind und wie sie sich schützen können» beschäftigen sich Gaby Guzek und Lisa Guzek mit dem Zusammenhang zwischen ADHS und Abhängigkeit. Der 2026 bei Heyne erschienene Ratgeber erläutert, weshalb Besonderheiten im Belohnungssystem und bei den Hirnbotenstoffen die Entstehung von Suchtverhalten begünstigen können.
Dabei richtet sich der Blick nicht nur auf bereits bestehende Abhängigkeiten. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Menschen mit ADHS ihre persönlichen Risiken erkennen und einer Suchtentwicklung vorbeugen können. Ebenso werden therapeutische Ansätze thematisiert und die Besonderheiten einer Suchtbehandlung bei ADHS herausgearbeitet. Ein zusätzlicher Ratgeberteil befasst sich mit Kindern mit ADHS und richtet sich insbesondere an Eltern.
Für Fachpersonen bietet die Verbindung von ADHS und Sucht einige Ansätze, um Risiken differenziert wahrzunehmen, um Prävention für diese Zielgruppe auszurichten.
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