Gut zum Druck

Blog SuchtMagazin

Ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich freudig aufgeregt war, als das neu erschienene SuchtMagazin letzten Dienstag bei uns im Büro eintraf. Es hatte etwas von Weihnachtsgeschenk auspacken, als ich es aus der Schutzhülle befreite. Zwar wusste ich, was ich darin finden würde. Trotzdem war es aufregend, es so lange durchzublättern, bis ich auf den Artikel stossen würde, dessen Inhalt ich bereits kannte.
Ich kannte den Inhalt, weil ich ihn selbst verfasst hatte, gemeinsam mit einer Co-Autorin aus der Jugendarbeit. Es geht um Cannabis und Jugendschutz aus fachlicher Sicht.

Beim Anschauen des Berichts ziehen bei mir Bilder durch den Kopf: Ich im Homeoffice während des Lockdowns, ausgerüstet mit einem Stapel an Fachliteratur zum Thema; Video-Konferenzen mit Mireille Stauffer, meiner Co-Autorin; ausgedruckten Exposés über und über mit Kommentaren und Notizen auf dem Arbeitstisch verteilt; die äusserst schwierige Aufgabe beim Aushandeln, welche «überschüssige» Textstellen gestrichen werden müssen; die Aufregung beim erstmaligen Sichten des fertig gelayouteten Textes, kurz vor dem «Gut zum Druck»…

Jetzt weiss ich, was alles hinter so einem einzelnen Fachbericht steckt, der publiziert wird. Es war eine äusserst spannende Arbeit. Und ja, zugegeben, es hat schon was, wenn man seinen Namen oberhalb eines Artikels einer Fachzeitschrift wiederfindet: Da schwingt, bei aller Bescheidenheit, schon ein wenig Stolz mit.

Nicole Häuptli, um eine neue Erfahrung reicher

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Ein Gedanke zu „Gut zum Druck“

  1. Gratuliere zu diesem Artikel, liebe Nicole. Ihr habt das Wesentliche auf den Punkt gebracht und eine Grundlage für die so oft diskutierte Frage „Was wäre denn eine guter Jugendschutz in Sachen Cannabis?“ geleistet. Ich hoffe sehr, dass die Zeit bald reif für eine Entkriminalisierung ist. Herzliche Grüsse, Marianne

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