Wie aus einer spontanen Idee ein Bilderbuch wurde

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Wie aus einer spontanen Idee ein Bilderbuch wurde

Von der Idee bis zur Druckreife – wir haben ein Bilderbuch gemacht, welches sich sehen lässt. Es ist in erster Linie als Begleitbuch zum Spielzeugfreien Kindergarten gedacht. Aber, wie sich schon gezeigt hat, inspiriert es auch Familien.

Wie das Buch entstanden ist, ist typisch für die Suchtprävention Aargau. Am Anfang stand ein Problem: Das ursprüngliche Begleitbuch für das Projekt gab es nur noch auf französisch. Was tun, wollte Susanne Wasserfallen, die Projektleiterin von mir wissen. „Mach selber ein Bilderbuch“, kam es über meine Lippen, „du kannst das.“ „Ja meinsch?“ erwiderte Susanne. „Klar!“

Danach Konzeptarbeit, zeitliche Ressourcen bereitstellen sowie Monika Brunner fragen, ob sie sich vorstellen kann, das Werk digital so aufzubereiten, dass es direkt in Druck gehen kann. Zugetraut hat es sich Monika. Das Wissen, welches sie dazu noch brauchte, hat sie sich in den Monaten vor der Vollendung angeeignet – mit einem abgebrochenen Kurs, der ein Flop war, jedoch Monika inspiriert hat, gewohnt autodidaktisch weiter zu fahren.

Während Monaten waren die Wände im Büro von Susanne mit Zeichnungen behängt. Das Team ging ein und aus, gab Rückmeldungen, stellte Fragen, lachte, störte, war neugierig. Eine Nährlösung für Susanne, für die das Bilderbuch schon längst zur Knochenarbeit geworden war. In dieser Zeit kam die Idee mit dem Lied und der Einsatz von Anicia Kohler. In ihrem anderen Leben ist sie ja Musikerin und Komponistin – ideal! In kurzer Zeit hatte sie eine leicht bluesige Melodie komponiert.

Vor einigen Wochen atmete sie auf, die Susanne Wasserfallen! Fertig. Alles gezeichnet und geschrieben. Die Knochenarbeit ging über an Monika Brunner. Stunde um Stunde schaute sie mit sich wandelnder Mimik auf ihren Bildschirm, auf der Jagd nach Mücken. Mücken sind die kleinen Punkte, die man auf den Bildern wegmachen muss. Das mit den Mücken haben wir alle verstanden. Was sie sonst noch alles tat, damit das Buch nachher so schön war, bleibt ihr Geheimnis. Dies können wir Teammitglieder mit unserem Gesundheitsförderungswissen nicht begreifen.

Ich freue mich sehr darüber, dass ich das Buch hier präsentieren kann. Ich bin stolz auf diese Teamleistung, auf die Arbeit von Susanne, Monika und Anicia und auf die inspirierende Art und Weise, wie die drei vom Team begleitet wurden. Dieses Buch steht für mich für unsere Form der Zusammenarbeit. Ich erlebe viele solche Prozesse und Momente.

Herzlichen Dank! Marianne Steiner, Bereichsleiterin Suchtprävention Aargau

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2018-11-30T14:37:04+00:00

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