Was tut mir gut?

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Was tut mir gut?

Donnerstag, später Nachmittag. Ich mache mich ans Aufräumen: Flips zusammenrollen, Zettel abhängen, Unterlagen zusammensammeln, Kaffeetassen in den Geschirrspühler räumen und Schoggipapierli entsorgen.

Es war ein sehr spannender und besonderer Nachmittag in der Mediothek mit den Teilnehmenden von sebit aargau. Die Gruppe war zwar klein – an Fragen und Diskussionsstoff jedoch mangelte es absolut nicht.

Im Rahmen des Projektmoduls „Geniessen tut mir gut“, organisiert von sebit in Zusammenarbeit mit Pro Infirmis Aargau-Solothurn, hat die Suchtprävention zwei Halbtage übernommen. Der Letztere fand hier in der Mediothek der Suchtprävention Aargau statt. Im Fokus standen die Fragen:

  • Was ist Genuss, was Sucht?
  • Wann wird aus Genuss Sucht?
  • Wie und weshalb entsteht eine Sucht?
  • Was tut mir gut?
  • Wie reagiere ich, wenn…?

Es ist toll, wie ehrlich und offen Fragen gestellt wurden und über persönliche Erfahrungen und eigene Meinungen gesprochen wurde.
Einmal mehr wird mir bewusst, wie wichtig es ist darüber zu sprechen, sich selbst zu hinterfragen und aufmerksam zu beobachten, zu wissen, was mir gut tut und wo ich auftanken kann. Und wie ich rechtzeitig erkenne, wann es kritisch wird und wo ich Hilfe holfen kann.

Eine Frage einer Teilnehmerin begleitet mich bis heute noch:

„Wenn man süchtig ist, kann man dann gar nicht mehr geniessen?“

Eine tolle Frage!

Nicole Häuptli

2017-10-26T16:54:48+00:00