wer ist eigentlich Ernst?
 
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Der Ernst des Lebens

Wer ist eigentlich Ernst und wie kann man ihm begegnen?

 
 
 
 
 

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Der erste Schultag

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Der erste Schultag ist für alle Kinder ein Meilenstein. Ein Thema, das verbindet: Alle haben ihn erlebt, viele erinnern sich daran. Die Geschichten vom ersten Schultag erzählen wir uns bis ins hohe Alter.

Für mich war es der Tag, an dem mir ganz sanft aber bestimmt, das Halfter umgelegt wurde. Neu hatte mir nun auch die Lehrerin etwas zu sagen, nicht nur die Eltern und Grosseltern. Fräulein Schmutz, die Lehrerin, durfte mich fordern und fördern und sie schränkte durch Aufgaben meine freie Zeit ein. Sie war sehr lieb. Ich war sehr scheu. Um mich zu zähmen, stiess sie jeweils mit ihrem Zeigfinger durch meine Zapfenlocken. Das war lustig und ich wurde etwas offener.

Eltern und Lehrpersonen haben die Ehre, Kinder bei diesem wichtigen Schritt zu begleiten. Es lohnt sich, dies als ein liebevolles, würdiges Ereignis zu gestalten. Für die Kinder sind vor allem die anderen wichtig, die Klasse und die Lehrerin, der Lehrer. Wie wird es ihnen ergehen? Finden sie Anschluss, gelingt es ihnen, Beziehungen aufzubauen, finden sie den Draht zur Lehrperson? Es ist wie bei einem Stellenantritt: Finde ich meinen Platz im Kollegium? Wird man mich mögen?

Das Team der Suchtprävention Aargau wünscht Ihnen einen guten Start ins neue Schuljahr. Marianne Steiner, Stellenleiterin

Ein tolles Büchlein zu diesem Thema führen wir in der Mediothek, die Geschichte von Annette, die ganz froh ist, dass der Ernst des Lebens sich als Freund herausstellt.

 
 
 
 
 

Upd@te digitale Medien - Spass und Ernst zugleich

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Scheinbar sorglos bewegen sich Kinder und Jugendliche im digitalen Dschungel - mal allein, oft in wechselnden Gruppen. Sie chatten, surfen, spielen und begeben sich auf unheimliche, vielleicht verbotene Pfade.

Sie sind nicht darauf erpicht, dass wir, die Erwachsenen, sie in ihrem digitalen Freiraum stören, ausser sie haben sich verirrt. Trotzdem sind wir jene, die verantwortlich sind, die selbst widerspenstige und ganz stille, brave Jugendliche und Kinder zu begleiten haben, als Eltern und Lehrpersonen. Nur, wer ist wofür zuständig und was kann man den Kids zumuten?

Während der Sommerferien haben wir das Angebot Upd@te digitale Medien überarbeitet. Es besteht nun aus drei Bausteinen, die aufeinander abgestimmt sind.

 
 
 
 
 

Ernste Studie mit grossen Chancen

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Im Ernst, eine gute Beziehung zur Lehrperson ist eine wunderbare Entwicklungshilfe für Kinder. Eine Studie mit 1400 Zürcher Schulkindern hat gezeigt, dass Kinder dank einer guten Beziehung zu einer Lehrperson weniger aggressiv sind. Ein Resultat das aufzeigt, dass Sie gefragt sind, Sie als Mensch mit einem grossen Herzen und einer klaren Haltung. Unsere Weiterbildung Prävention durch Beziehung baut auf der Annahme auf, dass gute Beziehungen zwischen Lehrpersonen, Eltern und Schulkindern eine suchtpräventive Wirkung hat.

 
 
 
 
 

Wenn Kinder mittendrin sind, gilt es ernst

Durchgreifen 

Nicht schon wieder, denkt Nino und zieht sich die Decke über den Kopf. Aus dem Wohnzimmer hört er seine Eltern schreien, wild durcheinander. Es poltert und kracht. Dann Stille.
Morgens geht Nino mit einem schweren Herzen in die Schule. Er ist in der 3. Klasse. Heute wird ein Test geschrieben. Nino kann sich gar nicht konzentrieren. Ihm fällt einfach nichts mehr ein. Wie so oft nach solchen Nächten. Wie es Mama wohl geht?

Auch in Ihrer Klasse hat es Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Wie Sie diese unterstützen können, erfahren Sie auf der Website kindermittendrin.ch. Die Suchtprävention Aargau hat diese im Auftrag des Departementes für Volkswirtschaft und Inneres aufgebaut. Wir bieten auch eine Weiterbildung an, die nächste findet am 21. September statt.

 
 
 
 
 

Wer ist nun Ernst?

Ernst ist ein Widerfahrnis, das zu einer Chance werden kann. Wenn es Ernst gilt, braucht es Menschen, die die Situation erkennen und sich beherzt einsetzen. Für Annette, die Hauptfigur im Bilderbüchlein Der Ernst des Lebens, war der Ernst nur solange beängstigend, bis er sich als Freund entpuppte. 

 
 

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