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Jeder ist seines Glückes Schmied

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Jeder ist seines Glückes Schmied

Was haben sie nur falsch gemacht, dass sie arm sind oder in die Armut abzugleiten drohen, frage ich mich. Kein Beruf erlernt oder den falschen? Zu wenig clever oder ganz einfach Chancen nicht genutzt, zu lange den Ernst des Lebens nicht verstanden?

Haben sie zu viel Alkohol oder Cannabis oder gleich beides zusammen konsumiert? Vielleicht um das Leben zu meistern. Doch mit diesen Helfern sind sie nicht weiter gekommen, sondern das Glück im Leben entgleitet ihnen immer mehr.

Soll man diesen ungeschickten Schmieden helfen oder geht uns, ihre Situation nichts an?

Was meinen die Betroffenen, wenn man sie fragt, was sie denn brauchen?

Ich möchte angehört werden, ernst genommen werden und nicht bei jedem Amt wieder ganz von vorne beginnen müssen.

Ich möchte Informationen so bekommen, dass ich sie verstehen kann und ich möchte mitentscheiden können wenn darüber gesprochen wird, wie es weitergehen soll.

Aus dem Bericht Sicht armutsbetroffener Personen anlässlich der nationalen Konferenz gegen Armut vom 22. November 2016 im Kongresshaus Biel

Das Nationale Programm zur Prävention und Bekämpfung von Armut an dem der Bund, die Kantone, Städte und Gemeinden beteiligt sind, läuft von 2014 bis 2018. Für die Dauer des Programms stellt der Bund 9 Millionen Franken zur Verfügung.

Die vier Handlungsfelder des nationalen Programms gegen Armut

  • Chancengleichheit und Bildungschancen von sozial benachteiligten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • Soziale und berufliche Integration
  • Lebensbedingungen von Familien sowie von Betroffenen in Bezug auf deren Informationslage und Wohnversorgung/-situation
  • Entwicklung eines Konzepts für ein Monitoring

Sabina Eglin, Suchtprävention Aargau

Zum nationalen Programm gegen Armut

 

2017-01-25T19:23:30+00:00