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Die Kita-Mitarbeiterin sitzt mit Raphaela und ihrem Mami auf dem Boden – Eingewöhnungsphase in der Kita. Sie spielen und reden. Die Plauderei wird plötzlich ernst. Auf die Frage, ob Raphaelas Mami ein Handy habe – erstarrt diese. Nein. Ihr Mann erlaubt das nicht… Komisch, Till hat schon wieder blaue Flecken. Laut Vater ist er gestürzt. Doch irgendwie passen die blauen Flecke nicht zu einem Treppensturz. Lina isst nur, wenn ihr gedroht wird und Kevin schlägt ständig um sich. Wenn Herr X seine Kinder abholt, hat er oft schon eine Fahne und bei Fabio und Fabiola habe ich ein komisches Bauchgefühl.

Dieses Gefühl, zu merken da stimmt was nicht, ist ganz entscheidend. Wie gehen wir im Kita-Alltag damit um? Was tue ich mit dem komischen Gefühl, der Ahnung oder meiner Beobachtung? Welches Bedürfnis steckt hinter dem Verhalten eines Kindes? Verteilt auf sechs Sequenzen setzten wir uns damit auseinander, wie für herausfordernde Situationen die Verantwortung verteilt wird. Wer tut was? Wie unterstützen wir das Kind, seine Familie, die Kita-Mitarbeiterin – ohne zu demütigen und die Würde zu verletzen?

Die Weiterbildung richtet sich an Kita-Teams. Sie findet im Verlauf eines Jahres statt. Die Inhalte fliessen in bestehende Konzepte ein.


  1. Früherkennung und Frühintervention – Worum geht’s? Basiswissen. Grundverständnis. Gefährdungsmeldung
  2. Pädagogische Grundhaltung – mit eigenen Beispielen arbeiten
  3. Erziehung allgemein – diese Inhalte werden an die Bedürfnisse der Kita angepasst. Beispielsweise: was brauchen Kinder um gut zu wachsen? Gewalt, Streit unter Kinder / Strafen, Konsequenzen, Stille, überangepasste Kinder usw.
  4. Erziehung allgemein – diese Inhalte werden an die Bedürfnisse der Kita angepasst. Beispielsweise: was brauchen Kinder um gut zu wachsen? Gewalt, Streit unter Kinder / Strafen, Konsequenzen,
  5. Elternzusammenarbeit
  6. Reflexion im Team, eigene Geschichten, aktuelle Fälle