Kinder mittendrin – der Sozialdienst nimmt Einfluss

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Nicht schon wieder, denkt Nino und zieht sich die Decke über den Kopf. Aus dem Wohnzimmer hört er seine Eltern schreien, wild durcheinander. Es poltert und kracht. Dann Stille.
War es das für heute?, fragt sich Nino. Zum Schlafen kommt er noch lange nicht. Am nächsten Morgen muss er mehrmals von seiner Mutter geweckt werden.
Das Aufstehen ist schwierig nach einer kurzen Nacht. Heute sieht man Mama gar nichts an, denkt er, ausser, dass sie geweint hat.
Erst beim Verabschieden, als er seine Mutter umarmt, zuckt diese kurz zusammen. Nino fragt, ob alles in Ordnung sei. Jaja, meint Mama.

Das Miterleben von häusliche Gewalt kann unterschiedliche Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche haben. Sie entwickeln Strategien mit unterschiedlich erkennbaren Ausprägungen, von heftiger Rebellion bis zu stiller Anpassung. Bei häuslicher Gewalt handelt es sich um ein Dunkelfeldphänomen.

Wie viele Kinder und Jugendliche von häuslicher Gewalt mit betroffen sind, ist daher schwer zu sagen. Es muss jedoch von 10 bis 30 Prozent aller Kinder und Jugendlichen ausgegangen werden, die im Verlauf ihrer Kindheit Zeugen von häuslicher Gewalt sind.

Kinder mittendrin will diesen Kindern Gehör verschaffen, damit sie nicht mehr alleine mit dieser schwierigen Situation klar kommen müssen.

Die 2.5-stünde Fortbildung findet mit dem Sozialdienst Windisch statt. Das Ziel dieser kostenlosen Veranstaltung ist zu sensibilisieren und aufzuzeigen, wie Kinder, die mittendrin sind, unterstützt werden können.

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