ElternAlltag mit Kindergartenkindern

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Vieles, was Kindergarten- und Schulkinder tun, gehört einfach dazu und ist artgerecht. Kinder brauchen Menschen, die fair, respektvoll und mit Stärken und Schwächen auf sie reagieren. Studien zeigen, dass der Erziehungsstil und die Qualität der Beziehung von Eltern und Kindern, eine wesentliche Rolle für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder spielen. Dies bezieht sich auch auf die Entwicklung von Suchtverhalten.

ElternAlltag ist ein 3er Paket. Die Workshops bauen aufeinander auf. ElternAlltag kann von Schulen, Familienvereinen, Jugendarbeit und weiteren Institutionen gebucht werden.

14. Februar: Freiräume und Grenzen

Kaum geboren, beginnt jedes Kind seinen Platz einzunehmen, mal leise, mal laut schreiend. Später krabbelt es durch das Wohnzimmer und will unbedingt das Spielzeug, mit dem das Geschwister gerade spielt. Auf dem Spielplatz breitet es sich so aus, dass es Ihnen etwas unangenehm ist. Während es in der dritten Klasse auf dem Schulweg trödelt, weil es soviel zu sehen gibt, sind Sie sich, wenn es vierzehn Jahre ist, nicht mehr so sicher, wo es sich überhaupt aufhält.

In der Kindheit und Jugendzeit lernen und üben Kinder zu leben. Die Erwachsenen begleiten, schützen und unterstützen sie dabei. Sie gewähren Freiräume und setzen Grenzen. Wie sie das tun, ist wesentlich.

Mit Freiräume und Grenzen ermöglichen wir Eltern, anhand eines einleuchtenden Modells, ihren Erziehungsalltag zu reflektieren.

7. März:  Muss ich alles 10x sagen?

Am Städlifest spielt Nora vertieft mit Steinchen. Sie hingegen sollten Dario, Noras Bruder, pünktlich zur Bühne bringen, wo er mit der Musikschule gleich ein Konzert gibt. Sie rufen, eins, zwei, dreimal – nichts. Nora tut keinen Wank. Ärger steigt in Ihnen auf, obwohl Sie die Kleine in ihrem Spiel herzig finden. Sie möchten pünktlich sein, Dario, der eh schon zappelig ist vor lauter Lampenfieber, auch. Sie merken, dass ihre Stimme vorwurfsvoll und wütend ist, was sie doch eigentlich gar nicht möchten.

Zimmer aufräumen, an den Tisch kommen, sich für die Schule bereit machen, endlich vom PC weg, hin zu den Hausaufgaben – die Situationen sind bekannt!

Mit Muss ich alles 10x sagen? zeigen wir auf, wie Sie Ihre Kinder zur Kooperation gewinnen können. Sie erfahren, was die Hintergründe für das Verhalten der Kinder sind. Alles 10x sagen nützt in der Regel nichts. Es braucht andere Wege und die gibt es.

4. April: Vom Machtkampf zur Verhandlung

Ja, es geht um die endlosen Diskussionen, das Schweigen, Trotzen, Heulen und Türe zuknallen! Dabei ist meist die ganze Familie mit von der Partie, obwohl es oft dasselbe Kind ist, an dem sich der Konflikt entzündet. Machtkämpfe rauben viel Energie und hinterlassen schlechte Gefühle für alle Beteiligten.

Kinder und Jugendliche haben oft gute Ideen, wie sich Problem lösen lassen. Wenn sie diese Fähigkeiten in der Familie einüben können und sich dadurch zutrauen, in der Welt etwas zu bewegen, sind sie für die Erwachsenenwelt gut vorbereitet.

Ziel der Veranstaltung ist, Eltern mit Informationen und Tipps zu inspirieren, Konflikte in der Familie gemeinsam zu analysieren und lebendige sowie für alle sinnvolle, nachvollziehbare Lösungen zu entwickeln.