Alisha lacht auf: das war ich am Anfang!

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Alisha lacht auf: das war ich am Anfang!

Natürlich war sie kein Küken. Aber, irgendwie doch. Jedenfalls als ich ihr die Karte vom Team mit den Büchergutscheinen übergab, sagte sie gleich: Das bin ich, wie ich am Anfang war! Genau, auf der Karte war eben dieses Küken, das den Kopf so schräg hält.

Die Übergabe der Karte fand am letzten Freitag, 28. Juni statt. Ich war nach Winterthur an die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften, gefahren. Morgens fand das Praxispartnertreffen statt, nachmittags nahm ich am Tag der Bachelorarbeiten teil.

Alisha Reusser, die bei uns das Praktikum absolviert hatte, war um 14.30 Uhr an der Reihe. Ich war die einzige Fachperson, alle anderen waren wohl in der Badi. Das fand ich schade. Ich weiss, wieviel Stunden Aufwand hinter so einer Bachelorarbeit steckt.

Alisha’s Fragestellung war: Spielzeugfreie KiTa – ist das möglich – Adaption des Projektes Spielzeugfreier Kindergarten. Ja, es ist möglich. Alisha Reusser hat uns sehr gute Grundlagen dazu erarbeitet. Wir werden es anpacken.

Auf die Frage, was sie am meisten überrascht hat, antwortete sie

Eine spielzeugfreie Kita ist ab der Geburt möglich. Kleine Kinder brauchen keine vorgefertigten Spielsachen. Für sie sind Alltagsgegenstände spannend und es ist wichtig, dass sie damit Erfahrungen machen.

Nun, mir hat das auch sofort eingeleuchtet. Der Mensch ist von Natur aus nicht auf vorgefertigte Spielsachen angewiesen. Die Welt bietet genug Dinge, mit denen gespielt werden kann. Eine schöne Erkenntnis. Einfach etwas, das man in der Welt der unzähligen konstruierten Gegenstände nicht vergessen sollte. Alles ist da.

Übrigens, ich habe an insgesamt 6 Präsentationen von Bachelorarbeiten teilgenommen. Ich war neugierig. Es hat sich gelohnt, obwohl es nicht so gedacht war. Das habe ich nicht gemerkt. Da kommt soviel Wissen zusammen. Wir werden uns jedenfalls bei Tatjana Drescher melden, die sich damit befasst hat: Erarbeitung von Empfehlungen zum Handlungsbedarf und zu Handlungsmöglichkeiten für die Förderung sozialer Teilhabe älterer, vulnerabler Personen in der Schweiz – Eine systematische Literaturrecherche.

Petra Gartenmann’s Arbeit gefiel mir auch: Müdigkeit im Strassenverkehr – Wie Verhaltensprävention bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Zahl der Verkehrsunfälle verringern kann.

Lara Gansser referierte zu: Quantified Self – Motivation oder zwanghafter Weg zur Zielerreichung – Eine qualitative Befragung zu Selftracking bei jungen Frauen im Fitnessbereich.

Nun, ich kann hier nicht alle aufzählen, deren Präsentation ich beigewohnt habe. Es war eine Bereicherung und ich finde, die zhaw sollte in einem Jahr Werbung für den „Tag der Bachelorarbeiten“ machen, so dass viele Fachleute den Studierenden die Ehre erweisen, ihr Wissen abzuholen, auch wenn das Wetter heiss ist und die Badi lockt.

Marianne Steiner, Leiterin Suchtprävention Aargau und Elternbildung Aargau, stolze Praxisbegleiterin von Alisha Reusser, die ihre Sache wirklich gut gemacht hat.

Foto: © Anna Schöppe

Blogbeiträge von Alisha Reusser

Alisha Reusser hat während ihres Praktikums Blogbeiträge zu ihren Eindrücken und Erfahrungen geschrieben. Sie hat dadurch einen Teil ihres Lernprozesses dokumentiert.

By |2019-07-03T14:00:44+02:00Juli 3rd, 2019|Categories: Interne Infos, Wissenschaft, Unterwegs|0 Kommentare

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